Während der letzten Veranstaltung fiel es mir total schwer, die gezeigte Grafik zu behalten. Überall Pfeile, Worte und nichts war farbig.
Also hab ich mich mal rangesetzt und sie auf die rechte Hemisphäre ausgelegt dargestellt.
Und tada: Ich hab sie behalten!!!
Kinderfragen können prasseln wie die Tropfen eines Gewitterregens. Für Tage, Wochen, Monate verstummen. Urplötzlich auf uns niederregnen. Ihr Inhalt und die Dynamik ihres Auftretens weisen auf Entwicklungen hin, die das betreffende Kind gerade durchlebt. In ihnen "steckt das verborgene Ahnen (und Hoffen), dass zu jedem Warum ein Darum, zu jedem Weshalb ein Deshalb gehören muss, eine Antwort, die den Sinn einer Sache erhellt".
Und mit dem Staunen, sagt Aristoteles, beginnt jede Philosophie.
klappt es immer besser und es bringt sogar richtig Spaß. In einem Kunstseminar erhielten wir jetzt eine ähnliche Aufgabe und sollten aufschreiben, wie wir uns in der Welt sehen, um später eine Selbstdarstellung umzusetzen. Ich habe diese Aufgabe an zwei weiteren Tagen wiederholt und musste auch hier, wie bei den anderen Schreibübungen feststellen, dass sich der Blickwinkel beständig ändert, stets neue Ideen einfliessen und nie wirklich ein Ganzes entsteht. Selbst alltägliche Dinge wie ein Löffel scheinen nicht jeden Tag gleich zu sein.